Testierunfähigkeit bei dem Tod des Ehegatten

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Das Versterben des Ehegatten ist für einen älteren Menschen häufig das einschneidenste Ereigbnis seines Lebens. Denn es geht meistens die wichtigste Vertrauensperson als Ansprechpartner verloren. Besonders stark wirkt sich dies aus, wenn der verstorbene Ehegatte den Ehepartner versorgt bzw. ihm den Haushalt geführt hat. Der Überlebende ist dann noch hilfloser. Aufgrund dieser Situation kommt es häufig vor, dass der überlebende Ehegatte geistig stark abbaut. Für Außenstehende ist dabei schwer einzuschätzen, wie die geistige Verfassung der betroffenen Person ist, denn normale Trauergefühle können sich mit einer Demenz bzw. einer Depression vermischen. Ist also ein solcher Erbfall eingetreten, muss vor allem von den Angehörigen genau darauf geachtet werden, was beim überlebenden Ehegatten passiert.

Prof. Dr. Wolfgang Böh, München-Gräfelfing
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht

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